BUFFALO TOM
Jüngst erst waren BUFFALO TOM bei ausverkauften Touren in den USA und in England zu sehen, als man das 25jährige Jubiläum ihres Alternative-Rock-Meisterwerkes „Let Me Come Over“ feierte.

Vor wenigen Tagen ist nun mit „Quiet And Peace“ das jüngste Album der Bostoner Indielieblinge – das erste neue Werk seit sieben Jahren – erschienen.

Auf elf Songs zeigen Gitarrist und Sänger Bill Janowitz, Bassist und Sänger Chris Colbourn sowie Drummer Tom Maginnis noch einmal, warum sie echte Indie-Helden und nach wie vor verehrte Taktgeber der Szene sind. Melodie und Härte, schroffe Gitarren und ins Ohr gehende Melodien waren schon in den 90er Jahren die Markenzeichen der Band, die neben den Pixies, Lemonheads und Throwing Muses mit zu den wichtigsten Vertretern der Alternative-Szene Bostons gehörten.

Alben wie das erwähnte „Let Me Come Over“ von 1992, aber auch die folgenden „Big Red Letter Day“ (1993), „Sleepy Eyed“ (1995) und „Smitten“ (1998) sind kleine Meisterwerke und dürfen in keiner Sammlung des 90er Indierocks fehlen. Produziert hat „Quiet And Peace“ - das Nachfolgealbum von „Skins“ (2011) - der alte Kumpel David Minehan, gemixt hat es John Agnello, der auch hinter einigen der Arbeiten von Kurt Vile und Sonic Youth steckt. Für dieses Album wollte ich meinen beiden Kollegen Chris und Tom, Dave Minehans „Wolly Mammoth Studios“ in Waltham, Massachusettes zeigen“, sagt Bill Janowitz. „Dave ist eine lokale Legende, Gründer der famosen Neighborhoods, als er ein Teenager war. Später spielte er mit den Replacements und in Paul Westerbergs späterer Begleitband. Das „Wolly“-Studio hat mich sehr daran erinnert, was ich an wirkllch relaxten Studios immer geliebt habe, ob nun „Fort Apache“ in Boston oder „Dreamland“ in Woodstock. Diese Räume waren verantwortlich für drei unserer ersten vier Alben, genauso wie für Dutzende anderer toller Projekte. „Wolly Mammoth“ ist ausserdem – genauso wie Fort Apache – voller Vintage Gitarren, antiken Amps und anderem altem Zeug.“
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